9. November – Schicksalstag der Deutschen
Wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat weiß, dass der 9.November in der deutschen Geschichte ein besonderer Tag ist. Hier mal zur Erinnerung für euch die Ereignisse, die man meiner Meinung nach kennen sollte:
- 1848: Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich: Robert Blum, linksliberaler Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, wird nach der Niederschlagung des Oktoberaufstands von Wien im Rahmen der Märzrevolution unter Missachtung seiner Abgeordnetenimmunität von einem Hinrichtungskommando erschossen.
- 1918: Novemberrevolution: Reichskanzler Maximilian von Baden verkündet eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und betraut Friedrich Ebert mit den Amtsgeschäften. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft vom Reichstagsgebäude aus die „deutsche Republik“ aus. Später verkündet der Spartakist Karl Liebknecht vom Berliner Stadtschloss aus die deutsche Räterepublik.
- 1938: Reichspogromnacht: Im Deutschen Reich kommt es reichsweit zu organisierten Übergriffen gegen Juden und jüdische Einrichtungen, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt werden. Polizei und Feuerwehr haben Weisung, nur nichtjüdisches Eigentum zu schützen.
- 1989: Fall der Berliner Mauer: Nachdem SED-Politbüromitglied Schabowski auf einer im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die Gewährung von Reisefreiheit bekanntgegeben und die Nachfrage nach dem Beginn dieser Regelung mit „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich“ beantwortet hatte, strömen Tausende zu den Grenzübergangsstellen: Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffnen sich für die DDR-Bürger damit die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen.
- 2007: Der Deutsche Bundestag verabschiedet mit 366 zu 156 Stimmen (bei zwei Enthaltungen) das umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.
Quelle: Wikipedia